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Strafkatalog und Bußgeldkatalog Verkehr

Übersicht neue Punkteregelung Flensburg
Der neue Bußgeldkatalog: StVO, Punkte, Entzug der Fahrerlaubnis
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Der neue Bußgeldkatalog: StVO, Punkte, Entzug der Fahrerlaubnis
  • Carsten Krumm
  • C.H.Beck
  • Auflage Nr. 1 (21.09.2009)
  • Taschenbuch: 128 Seiten

Den aktuellen Bußgeldkatalog und die das neue Punktesystem finden Sie übersichtlich im ADAC Ratgeber Der aktuelle Bußgeldkatalog

Dieser ADAC Ratgeber bietet weit mehr als reine Zahlen und Tabellen des bundeseinheitlichen Bußgeldkatalogs. Er erläutert darüber hinaus auch anhand ausführlicher, fachlich fundierter Kommentare deren Konsequenzen in der Praxis. Die Themen: Bußgeldsätze, Flensburgpunkte, Punkteabbau, Einstellung des Verfahrens, Führerschein auf Probe, Fahrverbot, Absehen vom Fahrverbot, Aufbauseminar, Führerscheinentzug.

Die Regeln der Punktevergabe für die Verkehrssünderkartei in Flensburg wurde reformiert. Auf verkehrszeichen-online.org erfahren Sie alle Änderungen im Detail!
Punkte Flensburg NEU

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Seit dem 1. Mai 2006 gilt in Deutschland der aktuelle Bußgeldkatalog. Insbesondere drohen Dränglern auf der Autobahn höhere Bußgelder (bis 250 Euro) sowie ein mehrmonatiger Führerschein-Entzug. Auch weitere Verkehrsvergehen wurden höher Sanktioniert. Erfahren Sie auf dieser Seite wie hoch die Strafe für das jeweilige Vergehen ist.
Ab 2014 soll dann die neue Punkteregelung greifen. Wir haben daher unseren Strafkatalog aktualisiert und die neuen Punkte eingearbeitet und abgebildet

Um zur Detailansicht des Strafkatalog / Bußgeldkatalog zu gelangen, klicken Sie einfach auf das jeweilige Verkehrsschild







Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr und deren Konsequenzen

Ein einfacher Verstoß gegen das Straßenverkehrsrecht heißt „Ordnungswidrigkeit“. Je nach ihrer Schwere wird die Regelüberschreitung unterschiedlich geahndet: Bei den „geringfügigen“ Überschreitungen fällt ein Verwarnungsgeld an, bei den „gravierenden“ ein Bußgeld mit Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg und eventuell einem Fahrverbot.

Verwarnungsgeld: bei geringfügigen Überschreitungen

Mit der Verwarnung – meist verbunden mit einem Verwarnungsgeld von 5 bis 35 Euro – werden kleine Unachtsamkeiten und geringfügigere Verkehrsordnungswidrigkeiten bestraft, beispielsweise

  • das Fahren ohne Erste-Hilfe-Material,
  • das Unterlassen des Blinkens beim Abbiegen oder
  • das Überschreiten der Anmeldefrist für die Abgasuntersuchung.

Wer bezahlt, hat keine weiteren Folgen zu befürchten und kann die Mitteilung über das Verwarnungsgeld getrost abheften. Aber Vorsicht: Bei nicht fristgerechter Bezahlung steht ein Bußgeldverfahren ins Haus. Dabei können sich die Kosten schnell stark erhöhen.

Bußgeld: bei gravierenden Überschreitungen

Einen Bußgeldbescheid bekommt derjenige, dem ein „gravierender“ Verstoß gegen Verkehrsregeln angelastet wird. Wer den Bescheid akzeptiert, muss mit einem Bußgeld von mindestens 40 Euro und mindestens einem Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg rechnen. Auch ein Fahrverbot ist möglich. Die Einzelheiten sind in dem jeweiligen Bußgeld bescheid aufgeführt.

Innerhalb von zwei Wochen können Betroffene gegen den Bescheid Einspruch erheben. Das sollte allerdings nur derjenige tun, der die vorgebrachten Anschuldigungen plausibel entkräften kann. Wie man im Einzelnen vorgehen muss, steht im Bußgeldbescheid selbst: Er enthält eine genaue Rechtsmittelbelehrung.

Straftaten im Straßenverkehr und deren Konsequenzen

Bei Verstößen gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen des Strafgesetzbuchs und anderer Gesetze spricht man nicht mehr von Ordnungswidrigkeiten, sondern von Straftaten. Das können beispielsweise sein:

  • Führen eines Kraftfahrzeugs ohne Fahrerlaubnis oder trotz Fahrverbots,
  • unerlaubtes Entfernen vom Unfallort als Beteiligter oder
  • fahrlässige Verletzung oder Tötung eines anderen im Straßenverkehr.

Ahndung von Straftaten
Je nach Schwere des Verstoßes und individueller Schuld können die Gerichte folgende Strafen verhängen:

  • ein Fahrverbot von einem bis zu drei Monaten,
  • den Entzug der Fahrerlaubnis, wobei nach Ablauf der Sperrfrist ein neuer Führerschein beantragt werden muss,
  • Geldstrafen entsprechend der individuellen Einkommensverhältnisse (Staffelung von fünf bis 360 Tagessätzen zu 1 bis 5.000 Euro) oder
  • eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.

Letzte Aktualisierung am 30.04.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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